{"id":18104,"date":"2016-11-17T05:59:50","date_gmt":"2016-11-17T13:59:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.chronobiology.com\/de\/melatonin-chronobiology\/indications\/"},"modified":"2020-06-18T08:23:07","modified_gmt":"2020-06-18T15:23:07","slug":"indikationen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/dev.chronobiology.com\/de\/melatonin-chronobiologie\/indikationen\/","title":{"rendered":"Indikationen"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row full_width=&#8220;stretch_row&#8220; el_class=&#8220;banner-top&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1480490891248{background-image: url(https:\/\/www.chronobiology.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/melatonin_indications_banner.jpg?id=11694) !important;}&#8220;][vc_column][vc_custom_heading source=&#8220;post_title&#8220; font_container=&#8220;tag:h1|text_align:center&#8220; use_theme_fonts=&#8220;yes&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row el_class=&#8220;melatoninfacts2&#8243;][vc_column width=&#8220;3\/4&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Indikationen<\/h2>\n<p>Neue Forschungen im Bereich der circadianen Biologie belegen, dass ein gesunder circadianer Rhythmus und insbesondere ein gesunder Melatoninspiegel eine Vielzahl von positiven Auswirkungen auf die Gesundheit haben. In den letzten 20 Jahren haben zahlreiche klinische Studien den therapeutischen Nutzen von Melatonin in den verschiedenen medizinischen Feldern gepr\u00fcft und gezeigt, dass der Einsatz dieses Hormons bei unterschiedlichen Erkrankungen wirksam sein kann. In Zukunft wird es immer mehr Forschungen \u00fcber die vielf\u00e4ltigen Einsatzm\u00f6glichkeiten von Melatonin geben, insbesondere in Verbindung mit anderen herk\u00f6mmlichen Behandlungen, entweder um ihre therapeutischen Wirkungen zu erh\u00f6hen oder um ihre Toxizit\u00e4t zu verringern. Hierzu kann Melatonin entweder als Wirksubstanz als solche agieren oder als Zeitgeber, um die circadiane Rhythmik zu steuern.[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/4&#8243;][vc_column_text]<div class=\"content_block\" id=\"custom_post_widget-32930\"><p><a href=\"https:\/\/melatoninfacts.org\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-33099 size-full\" title=\"MelatoninFACTS.org \u2013\u00a0Medizinische Studien zu Melatonin &amp; Chronobiologie\" src=\"https:\/\/www.chronobiology.com\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/MelatoninFacts-Banner-DE-v2.jpg\" alt=\"MelatoninFACTS \u2013 Medizinische Studien zu Meatonin &amp; Chronobiologie\" width=\"500\" height=\"751\" srcset=\"https:\/\/dev.chronobiology.com\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/MelatoninFacts-Banner-DE-v2.jpg 500w, https:\/\/dev.chronobiology.com\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/MelatoninFacts-Banner-DE-v2-200x300.jpg 200w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n<\/div>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_tta_accordion color=&#8220;turquoise&#8220; c_icon=&#8220;chevron&#8220; c_position=&#8220;right&#8220; active_section=&#8220;99&#8243; no_fill=&#8220;true&#8220; collapsible_all=&#8220;true&#8220;][vc_tta_section title=&#8220;Verdauungsapparat&#8220; tab_id=&#8220;1479159301199-fd863768-f6af00cc-ae91&#8243;][vc_row_inner css=&#8220;.vc_custom_1479392036356{background-image: url(https:\/\/www.chronobiology.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/indications_1.jpg?id=11701) !important;}&#8220;][vc_column_inner][vc_column_text]Die enterochromaffinen Zellen (neuroendokrine Zellen, die sich im Epithelgewebe des Verdauungstrakts befinden) des Verdauungstrakts produzieren 400-mal so viel Melatonin wie die Zirbeldr\u00fcse. Dieses Melatonin wird aber nicht prim\u00e4r ins Blut abgegeben, sondern agiert vermutlich ausschlie\u00dflich direkt vor Ort.<\/p>\n<p>Obwohl die konkrete Funktion von Melatonin im Verdauungstrakt noch nicht bekannt ist, hat das Hormon aufgrund seiner antioxidativen Eigenschaften eine Schutzfunktion gegen die Entwicklung von Geschw\u00fcren der Magenschleimhaut. Ob auch rezeptorvermittelte Wirkmechanismen dabei eine Rolle spielen, ist z.Zt. noch Gegenstand intensiver Forschung.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Gastro\u00f6sophageale Refluxkrankheit<\/h3>\n<p>Viele Hormone, die mit Essverhalten und der Verdauung in Verbindung gebracht werden, wie Ghrelin, Insulin und Leptin, werden regelm\u00e4\u00dfig \u00fcber eine Zeitspanne von 24 Stunden nur zu ganz bestimmten Zeitpunkten, also zyklisch ausgesch\u00fcttet. Wenn \u00fcber l\u00e4ngere Zeit kein Licht vorhanden ist, werden diese Hormonzyklen jedoch eingestellt. Anstatt dass Hormone zyklisch freigesetzt werden, z.B. w\u00e4hrend eine Person wach ist und essen muss, werden diese nun zuf\u00e4llig ausgesch\u00fcttet. Da diese Hormone ohne Essen im Magen-Darm-Trakt zerst\u00f6rerisch sein k\u00f6nnen, wenn sie beispielsweise die zus\u00e4tzliche Produktion von Magens\u00e4ure ausl\u00f6sen, k\u00f6nnte dies ein zugrundeliegender Faktor bei vielen Magen-Darm-Erkrankungen und Ern\u00e4hrungsst\u00f6rungen sein.<\/p>\n<p>Das Fehlen der hormonellen Regulierung, zusammen mit den ver\u00e4nderten Zyklen der autonomen Aktivit\u00e4t, k\u00f6nnte zu Verdauungsst\u00f6rungen f\u00fchren. Beim Gatro\u00f6sophagealen Refluxsyndrom, bei dem vermehrt Magens\u00e4ure f\u00e4lschlicherweise in die Speiser\u00f6hre gedr\u00fcckt wird, reduziert Melatonin deutlich die oxidative DNA-Sch\u00e4digung der Schleimhaut. Au\u00dferdem k\u00f6nnte das Hormon als Schutz der Magenschleimhaut gegen gesundheitssch\u00e4dliche Vertreter wie Salycilate (in Lebensmittel und Schmerzmittel enthalten) und\/oder Helikopter Bakterien dienen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Reizdarm<\/h3>\n<p>Das Reizdarm-Syndrom ist gekennzeichnet durch unerkl\u00e4rliche Bauchschmerzen, Bl\u00e4hungen in Verbindung mit ver\u00e4nderten Stuhlgewohnheiten wie Verstopfung und\/oder Durchfall sowie allgemeinem Unwohlsein. Hier k\u00f6nnte Melatonin mitwirken, indem es die Motilit\u00e4t und Empfindlichkeit des Magen-Darmtrakts reguliert. Verschiedene Studien haben gezeigt, dass Melatonin vorteilhafte Wirkungen beim Reizdarm-Syndrom hat, indem es unter anderem Bauchschmerzen und rektale Schmerzen reduziert und eine Verbesserung der damit verbundenen Schlafst\u00f6rungen erzielt. Zudem haben neue Forschungen gezeigt, dass das Hormon auch bei der Gesundheit von Darmmikroben und ihrem circadianen Rhythmus ein wichtiger Spieler sein k\u00f6nnte. Zudem besitzen diese Darmbakterien ihren eigenen circadianen Rhythmus, der wiederum unsere Funktionalit\u00e4t beeinflusst. Immer mehr Studien legen nahe, dass diese Mikroben f\u00fcr die menschliche Gesundheit \u00e4u\u00dferst wichtig sind und dass selbst ein kleines Ungleichgewicht eine St\u00f6rung verursachen k\u00f6nnte. Gerade diese Rhythmik der Darmbakterien scheint durch Melatonin mit den circadianen Abl\u00e4ufen in unserem K\u00f6rper synchronisiert zu werden.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Entz\u00fcndliche Darmerkrankungen<\/h3>\n<p>Dazu z\u00e4hlen mehrere chronische entz\u00fcndliche Erkrankungen wie etwa Colitis Ulcera (chronische Dickdarmentz\u00fcndung) und Morbus Crohn. Verschiedene Studien haben gezeigt, dass Melatonin ein wichtiger Regulierer der Entz\u00fcndungen als auch der Beweglichkeit im Magendarmtrakt ist, was darauf hindeutet, dass erg\u00e4nzendes Melatonin eine positive Wirkung auf Dickdarmentz\u00fcndungen haben k\u00f6nnte.[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][\/vc_tta_section][\/vc_tta_accordion][vc_tta_accordion color=&#8220;turquoise&#8220; c_icon=&#8220;chevron&#8220; c_position=&#8220;right&#8220; active_section=&#8220;99&#8243; no_fill=&#8220;true&#8220; collapsible_all=&#8220;true&#8220;][vc_tta_section title=&#8220;Herzkreislauf-Erkrankungen&#8220; tab_id=&#8220;1481054886444-9f618287-a256&#8243;][vc_row_inner css=&#8220;.vc_custom_1479392221643{background-image: url(https:\/\/www.chronobiology.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/indications_2.jpg?id=11702) !important;}&#8220;][vc_column_inner][vc_column_text]Melatonin sch\u00fctzt Herz und Gef\u00e4\u00dfe aufgrund seiner antioxidativen Wirkungen vor sch\u00e4dlichen Cholesterinablagerungen. Das Hormon reduziert Stresshormone, senkt den Blutdruck und hat somit eine positive Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System. Melatonin k\u00f6nnte zudem n\u00fctzlich sein bei der Reduzierung von Herzhypertrophie und dadurch die H\u00e4ufigkeit von Herzinfarkten senken. Das Hormon agiert auch als Gegenspieler von freien Radikalen, die den Herzmuskel angreifen. Da Melatonin zudem antiinflammatorische (antientz\u00fcndliche) Eigenschaften besitzt, k\u00f6nnte es auch bei Arteriosklerose wirksam eingesetzt werden. Einige invitro-Studien haben gezeigt, dass Melatonin effizient in der Hemmung der LDL-Oxidation ist, was als eine der Hauptursache f\u00fcr die Entstehung der Arteriosklerose gilt.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Bluthochdruck<\/h3>\n<p>Bluthochdruck z\u00e4hlt zu den Volkskrankheiten in vielen westlichen Industrienationen. Bei der Hypertonie ist der Druck in den Gef\u00e4\u00dfen erh\u00f6ht, um sicherzustellen, dass auch durch verengte Gef\u00e4\u00dfe noch ausreichend Blut flie\u00dft. Dieser hohe Druck f\u00f6rdert jedoch wiederum eine Gef\u00e4\u00dfverengung und\/oder das Abbrechen eines bestehenden Thrombus, wodurch es zu Schlaganfall, Herzinfarkt und anderen Gef\u00e4\u00dfkrankheiten kommen kann. Melatonin hat sich wirksam in der Regulierung des Blutdrucks gezeigt. Studien konnten belegen, dass die orale Gabe von Melatonin sowohl Bluthochdruck als auch die Gef\u00e4\u00dfreaktivit\u00e4t senkt. Dieser Effekt ergibt sich dadurch, dass das Hormon eine entspannende Wirkung auf die Gef\u00e4\u00dfe hat und als potenter Radikalf\u00e4nger agiert, da diese negativen Einfluss auf den Blutdruck haben. Dennoch sind die genauen Mechanismen von Melatonin auf den Blutdruck bis dato noch nicht bekannt.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Herzinfarkt und Schlaganfall<\/h3>\n<p>Bei einem Herzinfarkt sowie bei einem Schlaganfall kommt es zu einem akuten Gef\u00e4\u00dfverschluss, sodass das Gewebe, welches durch dieses Gef\u00e4\u00df versorgt wird an einem Sauerstoffmangel leidet und gesch\u00e4digt wird. Vorrangiges Ziel einer Therapie ist es, die Blut- bzw. Sauerstoffversorgung innerhalb k\u00fcrzester Zeit wiederherzustellen. Sobald die Sauerstoffversorgung, die lebensnotwendig ist, wiederhergestellt ist, kommt es jedoch aufgrund des nun wieder anflutenden Sauerstoffes zu weiteren oxidativen Sch\u00e4den an dem vorgesch\u00e4digtem Gewebe. Speziell diese sekund\u00e4ren Sch\u00e4den k\u00f6nnen durch eine gleichzeitige Gabe h\u00f6herer Dosen von Melatonin gemildert, wenn nicht sogar verhindert werden. Erste Untersuchungen zeigten, dass Melatonin in diesen Situationen das Ausma\u00df der Zellsch\u00e4digung signifikant reduzieren kann.[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][\/vc_tta_section][\/vc_tta_accordion][vc_tta_accordion color=&#8220;turquoise&#8220; c_icon=&#8220;chevron&#8220; c_position=&#8220;right&#8220; active_section=&#8220;99&#8243; no_fill=&#8220;true&#8220; collapsible_all=&#8220;true&#8220;][vc_tta_section title=&#8220;Diabetes&#8220; tab_id=&#8220;1481055007512-c3dc4e3b-25bb&#8220;][vc_row_inner css=&#8220;.vc_custom_1479392377806{background-image: url(https:\/\/www.chronobiology.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/indications_3.jpg?id=11703) !important;}&#8220;][vc_column_inner][vc_column_text]Diabetes ist eine weit verbreitete Erkrankung, die vor allem \u00e4ltere Menschen betrifft. Wissenschaftler vermuten, dass Mutationen im Gen f\u00fcr den Melatonin-Rezeptor MT2 die Verbindung zwischen der inneren Uhr und der Freisetzung von Insulin st\u00f6ren. Dies k\u00f6nne zu anormalen Blutzuckerwerten f\u00fchren &#8211; und schlie\u00dflich zu Diabetes. Ungef\u00e4hr ein Drittel der Menschheit besitzt eine etwas andere Version dieses Melatoninrezeptors, die auf den Zellmembranen von Beta-Zellen der Bauchspeicheldr\u00fcse vorkommen. Beta-Zellen der Bauchspeicheldr\u00fcse sch\u00fctten Insulin aus. Wenn sich Melatonin an die Rezeptoren dieser Zellen bindet, verlangsamt sich die Aussch\u00fcttung. Bei der gering mutierten Version reagieren Beta-Zellen auf Melatonin jedoch, indem sie die Anzahl an Rezeptoren erh\u00f6hen. Dies verst\u00e4rkt die Wirkung, die Melatonin auf diese Zellen hat, wodurch Hypoglyk\u00e4mie und andere pr\u00e4diabetische Zust\u00e4nde verursacht werden. Wenn Menschen, die diese Genvariation besitzen, nachts arbeiten und essen, w\u00e4hrend ihre Melatoninwerte hoch sind, haben sie h\u00f6here Blutzuckerwerte, was zu einem gr\u00f6\u00dferen Risiko f\u00fchrt, Diabetes und andere endokrine Erkrankungen zu entwickeln.<\/p>\n<p>Verschiedene Studien haben gezeigt, dass Melatonin die Insulinsekretion und Glukose-Hom\u00f6ostase beeinflussen k\u00f6nnte. In Zellversuchen etwa fand man heraus, dass das Hormon die Freisetzung von Insulin aus den Betazellen des Pankreas unterdr\u00fcckt. Bei Ratten, die zu Typ-2-Diabetes tendierten, bot Melatonin Schutz vor Hyperlipid\u00e4mie und Hyperglyk\u00e4mie. Bei M\u00e4usen ergab sich eine Verbesserung der Insulinresistenz sowie des Glucosematabolismus. In einer randomisierten Doppelblindstudie mit 22 postmenopausalen Frauen wurde festgestellt, dass bei \u00e4lteren Frauen durch Melatonin die Glukosetoleranz und die Insulin-Sensitivit\u00e4t verbessert werden. Eine andere Studie fand, dass Melatonin als wirksames Antioxidans auch die Wirksamkeit von oralen Antidiabetika verbessert. Bedenkt man dar\u00fcber hinaus, dass speziell bei \u00e4lteren Personen der n\u00e4chtliche Melatoninspiegel erniedrigt ist, wird deutlich, warum gerade diese Personengruppe ein erh\u00f6htes Diabetesrisiko aufweist, da Melatonin die n\u00e4chtliche Insulinaussch\u00fcttung nicht mehr korrekt steuern kann.[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][\/vc_tta_section][\/vc_tta_accordion][vc_tta_accordion color=&#8220;turquoise&#8220; c_icon=&#8220;chevron&#8220; c_position=&#8220;right&#8220; active_section=&#8220;99&#8243; no_fill=&#8220;true&#8220; collapsible_all=&#8220;true&#8220;][vc_tta_section title=&#8220;Fibromyalgie&#8220; tab_id=&#8220;1481055039060-24014b4c-a226&#8243;][vc_row_inner css=&#8220;.vc_custom_1479392377806{background-image: url(https:\/\/www.chronobiology.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/indications_3.jpg?id=11703) !important;}&#8220;][vc_column_inner][vc_column_text]Fibromyalgie ist eine chronische Schmerzerkrankung und betrifft ungef\u00e4hr 4 Prozent der Bev\u00f6lkerung. Eine neue Studie fand heraus, dass geringe Melatoninwerte zu dieser Erkrankung mit beitragen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Das Wort Fibromyalgie ist eine Zusammensetzung aus dem lateinischen Wort \u201efibra\u201d, das fibroses Gewebe bedeutet, und den griechischen Worten \u201emyos\u201d, Muskel, und \u201ealgos\u201d, Schmerz. In der Tat sind Muskel-, Sehnen- und B\u00e4nderschmerzen Hauptsymptome dieser Erkrankung. Muskelschmerzen sind jedoch nicht das einzige Symptom. Menschen, die von dieser Krankheit betroffen sind, erleiden auch Ver\u00e4nderungen dahingehend, sodass das Nervensystem Schmerz weiterleitet und verarbeitet, auch wenn kein Stimulus erkennbar ist. Weitere Symptome umfassen unter anderem M\u00fcdigkeit, Depressionen und Schlaflosigkeit.<\/p>\n<p>Es gibt mehrere Studien \u00fcber Melatonin und Schmerzen. Melatonin ist nicht nur das Hormon, das dabei hilft, unseren angeborenen circadianen Rhythmus, bzw. unsere biologische 24-Stunden Uhr, zu lenken, sondern dient auch als Regler f\u00fcr Schmerzsignale. Das Hormon wirkt indirekt auf Opioid-Rezeptoren, wobei es sich hierbei um die gleichen Rezeptoren handelt, auf die viele Schmerzmedikamente wirken. Obwohl lange Zeit davon ausgegangen wurde, dass zu wenig Schlaf und M\u00fcdigkeit; Faktoren, die mit der Krankheit assoziiert werden, auf die st\u00e4ndigen Schmerzen zur\u00fcckzuf\u00fchren seien, tr\u00e4gt das fehlende Melatonin vermutlich auf zwei Wege bei: seine Wirkung auf den circadianen Rhythmus wie das Schlafverhalten und auf die Schmerzen \u00fcber die Opiadrezeptoren. In der Tat wurde in einer vor kurzem durchgef\u00fchrten Versuchsreihe herausgefunden, dass die Einnahme von Melatoninerg\u00e4nzungsmitteln eine Vielzahl von FMS-Symptomen signifikant verbessert.[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][\/vc_tta_section][\/vc_tta_accordion][vc_tta_accordion color=&#8220;turquoise&#8220; c_icon=&#8220;chevron&#8220; c_position=&#8220;right&#8220; active_section=&#8220;99&#8243; no_fill=&#8220;true&#8220; collapsible_all=&#8220;true&#8220;][vc_tta_section title=&#8220;Neuropsychiatrische St\u00f6rungen&#8220; tab_id=&#8220;1481055075513-092da0d8-a6af&#8220;][vc_row_inner css=&#8220;.vc_custom_1479392649001{background-image: url(https:\/\/www.chronobiology.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/indications_4.jpg?id=11704) !important;}&#8220;][vc_column_inner][vc_column_text]<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Alzheimer<\/h3>\n<p>Alzheimer ist eine fortschreitende, neurodegenerative Erkrankung, die Ged\u00e4chtnisverlust und Ver\u00e4nderungen im Denken sowie im Verhalten ausl\u00f6st und die mit der Zeit schlimmer wird. Bei Alzheimerpatienten sind die Melatoninwerte viel geringer im Vergleich zu Kontrollgruppen, weswegen man annimmt, dass dieses Hormon bei der Behandlung eine Rolle spielen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Einige klinische Studien haben ihren Fokus auf die Anwendung von Melatonin gelegt und wie dadurch einige Symptome von Alzheimer verbessert werden k\u00f6nnen, darunter Schlafst\u00f6rungen und kognitive Beeintr\u00e4chtigungen. Der SCN (suprachiasmaticus nucleus), ein Kerngebiet im Hypothalamus, legt den circadianen Rhythmus haupts\u00e4chlich durch die Stimulation der Melatonin-Produktion fest und wird gleichzeitig auch durch Melatonin gegenreguliert. Wenn der SCN nur schwerf\u00e4llig auf Licht bei Alzheimerpatienten reagiert, k\u00f6nnte das direkte Verabreichen von Melatonin Abhilfe schaffen. In einer Studie aus dem Jahr 2012 wurde Melatonin in Verbindung mit k\u00f6rperlicher Bewegung eingesetzt. Diese Behandlung reduzierte kognitive Sch\u00e4den und oxidativen Stress im Gehirn; Faktoren, die zu Alzheimer beitragen.<\/p>\n<p>Eine andere Studie, die die Therapie mit hellem Licht am Morgen mit der oralen Einnahme von Melatonin am Abend kombiniert, zeigt sich durchaus effektiv zur Verbesserung der Wachphasen und Aktivit\u00e4t bei Alzheimerpatienten, die in Einrichtungen untergebracht sind.<\/p>\n<p>Einige Forscher haben zudem berichtet, dass Musiktherapie die Melatoninsekretion erh\u00f6he, ein Therapieansatz, der ebenfalls in der Alzheimertherapie eingesetzt wird.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Parkinson<\/h3>\n<p>Parkinson ist eine weitverbreitete neurodegenerative Erkrankung, f\u00fcr die es kein Heilmittel gibt. Parkinson wird dadurch verursacht, dass bestimmte Neuronen im Gehirn die F\u00e4higkeit verlieren, Dopamin herzustellen, ein Neurotransmitter, der die kognitive Funktion, emotionale Kontrolle, Bewegungskoordination und eine Vielzahl anderer wichtiger Funktionen unterst\u00fctzt. Die Symptome beginnen langsam; Jahre bevor die Bewegungssymptome in Erscheinung treten und eine Diagnose gestellt wird und beinhalten f\u00fcr gew\u00f6hnlich Schlafprobleme und den Verlust des Geruchssinns (Anosmie). Obwohl Parkinson in erster Linie mit dem R\u00fcckgang von Dopamin im Gehirn in Zusammenhang gebracht wird, scheint Melatonin ebenfalls eine Rolle zu spielen. Dies k\u00f6nnte erkl\u00e4ren, warum Schlafst\u00f6rungen mit der Krankheit einhergehen. W\u00e4hrend Parkinson voranschreitet, nehmen die Melatoninrezeptoren im Gehirn ab. Zeitlich abgestimmtes Melatonin einzunehmen, kann Menschen mit Parkinson dabei helfen, zu schlafen und ihr Gehirn auch vor weiteren degenerativen Ver\u00e4nderungen zu sch\u00fctzen. Mehrere Studien deuten an, dass die Stabilisierung der Schlafzyklen durch die Einnahme von Melatonin ein standardm\u00e4\u00dfiger Teil der Krankheitsbehandlung sein sollte.<\/p>\n<p>Menschen mit Parkinson, die Melatonin einnehmen, zeigen weniger und schw\u00e4chere Symptome als jene, die dies nicht tun. Lange Zeit wurde dies der heilsamen Natur des ausreichenden Schlafs zugeschrieben, jedoch wissen wir nun, dass Melatonin nicht nur ein schlafeinleitendes Hormon ist, sondern auch eine neuroprotektive Sunstanz ist, die eine Verhinderung oder Verminderung einer Sch\u00e4digung sowie\u00a0 eine F\u00f6rderung der Regeneration von Nervenzellen in Gehirn und R\u00fcckenmark hervorrufen kann. Obwohl dies noch intensiv untersucht wird, glaubt man, dass die neuroprotektiven Eigenschaften von Melatonin das Fortschreiten der Parkinson-Krankheit sogar verlangsamt, indem vor allem neurologische Sch\u00e4den verz\u00f6gert werden, die den fortschreitenden Verlust der neuromuskul\u00e4ren Funktion verursachen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Epilepsie<\/h3>\n<p>Epilepsie ist eine St\u00f6rung der elektrischen Leitungen der Nervenzellen im Gehirn, aufgrund derer betroffene Personen unter Anf\u00e4llen und\/oder vorr\u00fcbergehender Bewusstlosigkeit leiden. Andere Formen von Epilepsie und Anf\u00e4llen werden durch oxidativen Stress und freie Radikale ausgel\u00f6st. Eine neue Studie hat herausgefunden, dass es einen Zusammenhang zwischen Schlafst\u00f6rungen und Epilepsie gibt, was wiederum nahe legt, dass der circadiane Rhythmus einen Einfluss auf das Auftreten von Anf\u00e4llen hat. Vor Jahren haben Forscher entdeckt, dass Anf\u00e4lle oftmals auch einen 24-Stunden Rhythmus aufweisen. Das bedeutet, dass sie jeden Tag ungef\u00e4hr um die gleiche Uhrzeit auftreten. Wissenschaftler glauben, dass dies zum Teil auf den circadianen Rhythmus unserer Gehirne zur\u00fcckzuf\u00fchren ist.<\/p>\n<p>Verschiedene Studien mit Kindern zeigten, dass die Verabreichung von Melatonin die Schwere von epileptischen Anf\u00e4llen reduzieren konnte. Das Hormon kann aufgrund seiner antioxidativen Eigenschaften und seiner Rolle als Radikalf\u00e4nger im zentralen Nervensystem als Neuroprotektor gegen oxidativen Stress agieren, der sich bei Patienten mit Epilepsie zeigt. Dar\u00fcber hinaus konnten spezifische Melatoninrezeptoren auf der Gro\u00dfhirnrinde nachgewiesen werden und dass die Stimulation dieser Rezeptoren durch Melatonin die Anfallsgenese unterdr\u00fccken. Somit scheint sich Melatonin\u00a0 mit unterschiedlichen Wirkmechanismen positiv auf eine Vielzahl von unterschiedlichen Epilepsieformen auszuwirken.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Aufmerksamkeitsdefizit-\/Hyperaktivit\u00e4tsst\u00f6rung<\/h3>\n<p>Schlafst\u00f6rungen sind bei Kindern, die unter einer Aufmerksamkeitsdefizit-\/Hyperaktivit\u00e4tsst\u00f6rung (ADHS) leiden, weit verbreitet. Eine aktuelle Studie untersuchte die langfristige Einnahme von Melatonin und seine Wirkung, Kindern mit ADHS zu helfen. Nach Angaben der Eltern zeigten 88 Prozent der behandelten Kinder Verbesserungen bei Schlafproblemen. Zudem gaben 71 Prozent an, eine Verbesserung im Verhalten zu erleben und 61 Prozent berichteten von einer Verbesserung der Stimmung.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Schizophrenie<\/h3>\n<p>Schizophrenie ist eine weitere neuropsychiatrische St\u00f6rung, bei der man herausfand, dass sie mit gest\u00f6rten circadianen Rhythmen und abnehmenden Melatoninwerten einhergeht. Aufgrund dieser Anomalien geht man davon aus, dass Melatonin bei der Behandlung der Erkrankung helfen k\u00f6nnte. Es wurde zudem festgestellt, dass das Hormon die Wirkung von antipsychotischen Medikamenten erh\u00f6hen und deren Nebenwirkungen verringern k\u00f6nnte. Eine Studie mit schizophrenen Patienten nutzte Melatonin in Verbindung mit einem beliebten Antipsychotikum. Eine andere Patientengruppe, die an derselben Studie teilnahm, erhielt ebenfalls dieses Medikament, aber anstatt Melatonin wurde ihr ein Placebo verabreicht. Jene Teilnehmer, die Melatonin bekamen, wiesen weniger Nebenwirkungen wie Gewichtszunahme und einen geringeren PANSS-Wert auf, der die Schwere der Schizophreniesymptome misst.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Depressionen<\/h3>\n<p>Eine Depression ist eine ernstzunehmende Erkrankung, die sich durch Symptome wie Energiemangel, Hoffnungslosigkeit, negative Gedanken, Schlafst\u00f6rungen und im schlimmsten Fall durch Selbstmordgedanken \u00e4u\u00dfert. Unter den k\u00f6rperlichen Symptomen lassen sich Tagesm\u00fcdigkeit, Schlaflosigkeit, Muskelschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen und andere unspezifische Empfindungsst\u00f6rungen finden. Menschen, die an einer Depression leiden, weisen fast immer eine Funktionsst\u00f6rung ihres Serotoninsystems auf. Serotonin ist einer der wichtigsten Neurotransmitter\/Botenstoffe im menschlichen K\u00f6rper und wird auch gerne als Gl\u00fcckshormon bezeichnet, denn unser seelisches Wohlbefinden wird zum Gro\u00dfteil von unserem Serotoninspiegel beeinflusst. Ein Serotoninmangel, vor allem im Gehirn, l\u00e4sst unsere Stimmung sinken und sorgt f\u00fcr einen schlechten Gem\u00fctszustand. Da aus Serotonin am Abend auch das Nachthormon Melatonin gebildet wird, erkl\u00e4rt sich zudem, warum ein Serotoninmangel auch zu Schlafst\u00f6rungen f\u00fchren kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es gibt Studien, die zeigen, dass Melatonin zumindest einige Symptome einer Depression verbessern kann, vor allem jene, die Schlafst\u00f6rungen beinhalten. So wurden Patienten mit einer schweren Depression mit Melatonin behandelt. Melatonin war wirksam darin, die subjektive Schlafqualit\u00e4t der Betroffenen zu verbessern. Au\u00dferdem zeigen sich positive Wirkungen f\u00fcr Patienten, die unter einer saisonalen Depression litten. Eine andere Studie berichtete von verringerten Depressionswerten bei Patienten mit Winter-Depression, die am Nachmittag mit niedrig dosierten Melatonin behandelt wurden. Bereits eine kleine Dosis Melatonin verbessert die Synchronisation der inneren Uhr und des biologischen Tagesrhythmus mit den im Winter herrschenden ver\u00e4nderten Lichtverh\u00e4ltnissen, sodass eine deutliche Verbesserung der Gem\u00fctsverfassung erzielt werden kann.[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][\/vc_tta_section][\/vc_tta_accordion][vc_tta_accordion color=&#8220;turquoise&#8220; c_icon=&#8220;chevron&#8220; c_position=&#8220;right&#8220; active_section=&#8220;99&#8243; no_fill=&#8220;true&#8220; collapsible_all=&#8220;true&#8220;][vc_tta_section title=&#8220;Krebs&#8220; tab_id=&#8220;1481055110277-d1d94b30-7bcb&#8220;][vc_row_inner css=&#8220;.vc_custom_1479393247359{background-image: url(https:\/\/www.chronobiology.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/indications_5.jpg?id=11708) !important;}&#8220;][vc_column_inner][vc_column_text]W\u00e4hrend Melatonin bereits seit Jahrzehnten zur Behandlung von Schlaflosigkeit und anderen Schlafst\u00f6rungen eingesetzt wird, k\u00f6nnte es auch bei der Behandlung von Krebs wertvoll sein. Bei Krebs geht es in vielerlei Hinsicht um den richtigen Zeitpunkt. Normale Zellen wachsen und sterben aufgrund von \u00e4u\u00dferst reglementierten Vorg\u00e4ngen, die von Uhrgenen festgelegt werden. Wenn diese Gene Mutationen aufweisen oder auf andere Weise nicht normal funktionieren, k\u00f6nnen Zellen damit anfangen, unkontrolliert zu wachsen, wobei sie gesunde Zellen, die sich in ihrer N\u00e4he befinden, abt\u00f6ten.<\/p>\n<p>Neue Untersuchungen legen nahe, dass Melatonin das Wachstum des Tumors unterbindet, w\u00e4hrend es die Nebenwirkungen von anderen Krebstherapien lindert. Speziell jene Menschen, f\u00fcr die es nicht m\u00f6glich ist, nachts zu schlafen, weisen ein h\u00f6heres Krebsrisiko auf, weshalb die Weltgesundheitsorganisation Schichtarbeit als ein Karzinogen (krebsf\u00f6rdern) ansieht.<\/p>\n<p>Obwohl die Verbindung zwischen einem unterbrochenen circadianen Rhythmus und Krebs eindeutig ist, war der Mechanismus des erh\u00f6hten Krebsrisikos bis jetzt unbekannt. Eine neue Metaanalyse von Chronobiologiestudien legt jedoch nahe, dass Melatonin Krebs in seinem Fundament angreift, indem es die biochemischen Prozesse, wodurch Tumore wachsen, unterbricht. Melatonin kann Krebszellen vom Wuchern abhalten, indem es Apoptose (bzw. programmierter Zelltod) hervorruft und die Blutzufuhr zu den Tumoren abschneidet. Zudem ist bereits bekannt, dass dieses Hormon als Antioxidationsmittel agiert und das Immunsystem verbessert, wodurch die Entwicklung von Krebs verhindert wird. Zu guter Letzt kann wenig Melatonin zu hohen Zytokinwerten (ein nat\u00fcrliches Molek\u00fcl, das mit Krebs in Verbindung gebracht wurde) f\u00fchren.<\/p>\n<p>Als Labortieren, die an Tumoren litten, Melatonin verabreicht wurde, verlangsamte sich das Tumorwachstum erheblich. Zudem zeigen Studien, dass menschliche Krebspatienten andere Behandlungen besser vertragen, wenn sie Melatoninerg\u00e4nzungsmittel einnehmen. In naher Zukunft k\u00f6nnte das Wunderhormon ein Teil der Standardkrebsbehandlung werden.[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][\/vc_tta_section][\/vc_tta_accordion][vc_tta_accordion color=&#8220;turquoise&#8220; c_icon=&#8220;chevron&#8220; c_position=&#8220;right&#8220; active_section=&#8220;99&#8243; no_fill=&#8220;true&#8220; collapsible_all=&#8220;true&#8220;][vc_tta_section title=&#8220;Kopfschmerzen&#8220; tab_id=&#8220;1481055153540-a44d8439-55bf&#8220;][vc_row_inner css=&#8220;.vc_custom_1481067546434{background-image: url(https:\/\/www.chronobiology.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/indications-4.jpg?id=18360) !important;}&#8220;][vc_column_inner][vc_column_text]Melatonin konnte sich auch bei verschiedenen Arten von Kopfschmerzen und Migr\u00e4ne als hilfreich herausstellen. Die Eigenschaften von Melatonin im Kampf gegen Kopfschmerzen beinhalten unter anderem: Antiinflammation, Hemmung der \u00fcberh\u00f6hten Dopaminfreisetzung, Membranstabilisierung und Erh\u00f6hung von GABA (der wichtigste inhibitorische Neurotransmitter des Gehirns). Au\u00dferdem agiert es als Schutz vor freien Radikalen.<\/p>\n<p>Das Hormon kann laut Studien sogar einer Migr\u00e4ne vorbeugen. Der exakte Mechanismus ist zurzeit nicht bekannt, aber es gibt viele Zusammenh\u00e4nge zwischen dem circadianen Rhythmus und dieser Art von Kopfschmerzen. Die meisten Menschen, die unter Migr\u00e4ne leiden, bekommen diese immer ungef\u00e4hr zur selben Tageszeit, was auf eine circadiane Komponente schlie\u00dfen l\u00e4sst. Zudem k\u00f6nnte ein Gen, das mit circadianen Rhythmusst\u00f6rungen in Verbindung steht, eine der Hauptursachen f\u00fcr diese Art von Kopfschmerzen sein. Es ist m\u00f6glich, dass die Einnahme von Melatonin sprichw\u00f6rtlich zwei Fliegen mit einer Klappe schl\u00e4gt; indem es einerseits Migr\u00e4ne vorbeugt, w\u00e4hrend es gleichzeitig einen gesunden Schlaf-Wach-Zyklus f\u00f6rdert. Auch bei Clusterkopfschmerzen oder idiopathisch-stechenden Kopfschmerzen konnten laut Studien Verbesserungen durch Melatonin erzielt werden. Cluster-Kopfschmerzen machen sich durch starke einseitige Kopfschmerzen bemerkbar. Tr\u00e4nende Augen oder eine laufende Nase gelten als Begleiterscheinungen. Ein Mangel der Melatoninsekretion kann zu n\u00e4chtlichen oder auch w\u00e4hrend des Tages auftretenden Schmerzattacken f\u00fchren. Bei einigen Patienten konnte die H\u00e4ufigkeit der Kopfschmerzen mithilfe von Melatonin betr\u00e4chtlich reduziert werden. Bei idiopathisch stechenden Kopfschmerzen (spontan auftretende stechende Schmerzen, die einige Sekunden dauern) zeigte sich Melatonin effektiver als andere Schmerzmittel und dass es geringere Nebenwirkungen hat.[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][\/vc_tta_section][\/vc_tta_accordion][vc_tta_accordion color=&#8220;turquoise&#8220; c_icon=&#8220;chevron&#8220; c_position=&#8220;right&#8220; active_section=&#8220;99&#8243; no_fill=&#8220;true&#8220; collapsible_all=&#8220;true&#8220;][vc_tta_section title=&#8220;Augen&#8220; tab_id=&#8220;1481055221440-fbadfe2c-5fa9&#8243;][vc_row_inner css=&#8220;.vc_custom_1481067579338{background-image: url(https:\/\/www.chronobiology.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/indications-2.jpg?id=18358) !important;}&#8220;][vc_column_inner][vc_column_text]Melatonin wird nicht nur in der Zirbeldr\u00fcse produziert, sondern auch in der Netzhaut. Das Hormon, das bei \u00e4lteren Menschen abnimmt, ist an der Kontrolle der Augenpigmentierung beteiligt, sodass es u.a. auch die Lichtmenge reguliert, die die Fotorezeptoren des Auges erreichen. Unabh\u00e4ngig davon wird die retinale Pigmentepthel (\u00e4u\u00dferste Blatt der Netzhaut) vor oxidativen Sch\u00e4den gesch\u00fctzt.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Makuladegeneration<\/h3>\n<p>Diese Augenerkrankung, die den wichtigsten Teil der Netzhaut zerst\u00f6rt, z\u00e4hlt zu den h\u00e4ufigsten Ursachen von Erblindungen bei Erwachsenen. Laut Studien kann Melatonin das Fortschreiten der Erkrankung verz\u00f6gern und die Netzhaut sch\u00fctzen. Ob hier Melatonin lediglich als Radikalf\u00e4nger agiert oder ob es auch rezeptorvermittelte Effekte gibt, ist z.Zt. noch Gegenstand der Forschung.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Gr\u00fcner Star<\/h3>\n<p>Als Gr\u00fcnen Star des Auges (oder Glaukom) versteht man eine Reihe unterschiedlicher Augenerkrankungen, die zu einem Verlust von Sehnervenfasern f\u00fchren. Hauptursache dieser Krankheit ist ein erh\u00f6hter Druck in der Augenkammer oftmals gekoppelt an einen niedrigen Druck in den Blutgef\u00e4\u00dfen, die die Netzhaut versorgen. Ist die Krankheit fortgeschritten, kann es zu einer Aush\u00f6hlung der Papille kommen, wobei zuerst die \u00e4u\u00dferen Nerven gesch\u00e4digt werden und nach und nach dann die inneren. Die Folge davon sind Gesichtsfeldausf\u00e4lle \u2013 vom Rand nach innen &#8211; \u00a0die letztendlich eine komplette Erblindung ausl\u00f6sen k\u00f6nnen. Forschungen haben ergeben, dass durch oxidativen Stress beim gr\u00fcnen Star auch Fotorezeptoren verloren gehen k\u00f6nnen. Hier kann Melatonin effektiv sein, indem es einerseits f\u00fcr eine Senkung des Augeninnendrucks sorgt und andererseits die Fotorezeptoren vor freien Radikalen sch\u00fctzt.[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][\/vc_tta_section][\/vc_tta_accordion][vc_tta_accordion color=&#8220;turquoise&#8220; c_icon=&#8220;chevron&#8220; c_position=&#8220;right&#8220; active_section=&#8220;99&#8243; no_fill=&#8220;true&#8220; collapsible_all=&#8220;true&#8220;][vc_tta_section title=&#8220;Fruchtbarkeit und Schwangerschaft&#8220; tab_id=&#8220;1481055286002-a97ad747-700b&#8220;][vc_row_inner css=&#8220;.vc_custom_1481067610120{background-image: url(https:\/\/www.chronobiology.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/indications-3.jpg?id=18359) !important;}&#8220;][vc_column_inner][vc_column_text]Eine gesunde Eizellenproduktion ist der erste Schritt f\u00fcr eine erfolgreiche Empf\u00e4ngnis und eine gesunde Schwangerschaft.<\/p>\n<p>Eine k\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlichte Studie der Universit\u00e4t Texas legt nahe, dass f\u00fcr eine optimale Fruchtbarkeit gesunde Melatoninspiegel n\u00f6tig sind. Eizellen sind genau wie alle anderen K\u00f6rperzellen freien Radikalen ausgesetzt, die DNA-Sch\u00e4den verursachen k\u00f6nnen. Melatonin agiert in diesem Fall als Antioxidans in den Eierst\u00f6cken, indem es freie Radikale entfernt und Zellsch\u00e4den vorbeugt. Eine weitere chronobiologische Studie, die im vergangenen Winter im Journal of Medicine and Life ver\u00f6ffentlicht wurde, stellte fest, dass Melatonin f\u00fcr die embryonale und f\u00f6tale Entwicklung von wesentlicher Bedeutung ist. Der Melatoninspiegel steigt w\u00e4hrend der Schwangerschaft konstant an. Da dieses Hormon unver\u00e4ndert durch die Plazenta transportiert wird, ist es sowohl im Fruchtwasser als auch im sich entwickelnden F\u00f6tus nachweisbar. Ein F\u00f6tus verf\u00fcgt schon \u00fcber Melatonin-Rezeptoren in seinem Gehirn, lange bevor dieses sich vollst\u00e4ndig geformt hat.<\/p>\n<p>Dieses m\u00fctterliche Melatonin hat verschiedene Funktionen f\u00fcr den F\u00f6tus. Zum einen vermittelt es die Information \u00fcber Licht- und Dunkelzyklen an das Gehirn des F\u00f6tus, wodurch es dem Kind hilft, seinen eigenen circadianen Rhythmus zu bilden. Zum anderen wird angenommen, dass Melatonin auch eine wichtige Rolle in der Aktivierung bestimmter Gene spielt, die f\u00fcr die richtige Entwicklung von der Empf\u00e4ngnis bis zur Geburt bedeutend sind. Somit empfehlen bereits heute verschiedene Wissenschaftler eine Melatoningabe bei schwangeren Frauen, insbesondere wenn Schlafprobleme auftreten, da bis dato eher nur positive und vor Allem keine negativen Effekte f\u00fcr das ungeborene Kind nachgewiesen werden konnten.[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][\/vc_tta_section][\/vc_tta_accordion][vc_tta_accordion color=&#8220;turquoise&#8220; c_icon=&#8220;chevron&#8220; c_position=&#8220;right&#8220; active_section=&#8220;99&#8243; no_fill=&#8220;true&#8220; collapsible_all=&#8220;true&#8220;][vc_tta_section title=&#8220;Schlaf&#8220; tab_id=&#8220;1481055329879-90a522f0-8c6b&#8220;][vc_row_inner css=&#8220;.vc_custom_1479393081118{background-image: url(https:\/\/www.chronobiology.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/indications_9.jpg?id=11706) !important;}&#8220;][vc_column_inner][vc_column_text]Die am besten erforschte und dokumentierte Wirkung von Melatonin ist die Beeinflussung des Schlaf-Wach-Rhythmus. Melatonin ist sowohl bei Ein- als auch bei Durchschlafst\u00f6rungen geeignet. Das Hormon hat sich bei einer Vielzahl von Schlafst\u00f6rungen bew\u00e4hrt, wie etwa bei Jetlag, Schichtarbeit, beim r\u00fcckverlagerten Schlafphasen-Syndrom oder bei \u00e4lteren Menschen mit Schlafproblemen. Dadurch k\u00f6nnen Schlafeffizienz und Gesamtschlafdauer erheblich verbessert werden.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Schlafst\u00f6rungen und ihre Auswirkungen<\/h3>\n<p>Chronische Schlafst\u00f6rungen in durchschnittlich drei von sieben N\u00e4chten erh\u00f6hen die Wahrscheinlichkeit f\u00fcr Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes, Gef\u00e4\u00dferkrankungen und problematisches \u00dcbergewicht erheblich.<\/p>\n<p>Ein Team der Universit\u00e4t von Pennsylvania analysierte die riesige Datensammlung von mehr als 130.000 Menschen (Durchschnittsalter 46) zum ersten Mal und war in der Lage, die folgende Schlussfolgerung zu ziehen: Schon minimale St\u00f6rungen beim Einschlafen oder w\u00e4hrend des Schlafs, aber auch, wenn zu viel geschlafen wird, kann einen gro\u00dfen Unterschied machen. Das Risiko f\u00fcr \u00dcbergewicht erh\u00f6hte sich um 35 Prozent, f\u00fcr Diabetes um 54 Prozent und f\u00fcr Herz-Kreislauf-Erkrankungen um 98%. Auch das Risiko f\u00fcr einen Schlaganfall verdoppelte sich.<\/p>\n<p>Forscher der Harvard Medical School konzentrieren sich auf jene 90 bis 120 Minuten jede Nacht, die gesunde Menschen mit tiefem Schlaf versorgen. 784 Personen mit normalem Blutdruck wurden herangezogen, die sich einverstanden erkl\u00e4rten, ihre Schlafphasen zu Hause mithilfe einer kleinen Maschine \u00fcberwachen zu lassen. Das Experiment wurde \u00fcber einen Zeitraum von 42 Monaten praktiziert.<\/p>\n<p>Tiefschlaf macht f\u00fcr gew\u00f6hnlich etwa 25 Prozent der Nacht aus. In dieser Phase ist die Hirnaktivit\u00e4t geschw\u00e4cht; Herzschlag und Aussch\u00fcttung von Stresshormonen sind reduziert. Blutdruckwerte w\u00e4hrend dieser Zeit sind in der Regel um 10 Punkte niedriger als normal. N\u00e4chtlicher Druckabfall wird als \u00e4u\u00dferst positiv gewertet. Jedoch wird ein Zustand, in dem der Druck erh\u00f6ht bleibt, als ein Risikofaktor f\u00fcr Herzerkrankungen angesehen.<\/p>\n<p>Das Ergebnis war, dass jene M\u00e4nner, die eine deutlich k\u00fcrzere Regenerationsphase aufwiesen, mit erh\u00f6htem Blutdruck von gef\u00e4hrlichem Ausma\u00df reagiert hatten (einige von denen, die \u00fcberwacht wurden, erreichten nur vier Prozent des Tiefschlafs oder 15 Minuten). Die meisten von ihnen wiesen in der Regel einen unterbrochen und verk\u00fcrzten Schlaf auf. Speziell diese Personengruppe sollte von einer Melatoninerg\u00e4nzung profitieren.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Melatonin-Erg\u00e4nzungen<\/h3>\n<p>J\u00fcngste Studien der Chronobiologie haben gezeigt, dass Melatonin-Erg\u00e4nzungen helfen k\u00f6nnen, circadiane Schlafst\u00f6rungen zu behandeln sowie eine Vielzahl von schlafbezogenen Problemen zu l\u00f6sen. Allerdings sind nicht alle Melatonin-Erg\u00e4nzungen gleich. Die Art und Weise, wie Melatonin von diesen Erg\u00e4nzungen freigesetzt wird, kann einen enormen Einfluss auf die physiologischen Werte und Wirkungen dieses Hormons haben.<\/p>\n<p>Manche Menschen sind der Ansicht, dass Melatonin nicht so drastisch wirkt, wie sie es erwartet h\u00e4tten. Sie gehen dann oftmals f\u00e4lschlicherweise davon aus, dass Melatonin nicht n\u00fctzlich ist in der Behandlung von Schlafproblemen, in Wahrheit haben sie aber vielleicht einfach die falsche Art von Melatonin-Erg\u00e4nzung gew\u00e4hlt. Dar\u00fcber hinaus ist festzuhalten, dass Melatonin nicht als klassisches Hypnotikum wirkt, sondern als Regulator des Schlaf-Wachrhythmus. Aus diesem Grund l\u00e4sst sich die Wirkung am ehesten dadurch beurteilen, wenn am Morgen erfragt wird, wie erholsam der Schlaf war und nicht, wie lange es dauerte bis man eingeschlafen ist bzw., wie oft man erwachte.<\/p>\n<h4>Langsame oder schnelle Freisetzung<\/h4>\n<p>Die h\u00e4ufigsten Arten von Melatonin-Erg\u00e4nzungen besitzen entweder eine schnelle oder eine langsame Freisetzung des Hormons. Eine schnelle Freisetzung von Melatonin f\u00fchrt zu einem steilen Anstieg des Melatoninspiegels, der nach ein-zwei Stunden wieder f\u00e4llt. Menschen, die diese Art der Erg\u00e4nzung nehmen, stellen fest, dass sie schnell schl\u00e4frig werden, aber Schwierigkeiten haben, durchzuschlafen oder einfach keinen qualitativen Schlaf bekommen. Langsam freigesetztes Melatonin auf der anderen Seite, braucht Stunden bis es den Schlaf einleitet und l\u00e4sst auch nicht in den fr\u00fchen Morgenstunden nach. Menschen, die Pr\u00e4parate w\u00e4hlen, die eine langsame Freisetzung von Melatonin erm\u00f6glichen, k\u00f6nnen aufgrund der anf\u00e4nglichen, niedrigen Melatoninspiegel Probleme beim Einschlafen haben, gefolgt von Schwierigkeiten beim Aufwachen, da die morgendlichen Werte noch unnat\u00fcrlich hoch sind.<\/p>\n<p>Eine zeitlich abgestimmte Freisetzung von Melatonin (chronobiologisch korrekt kombiniertes Melatonin oder auch pulsatiles Melatonin) bietet eine bessere M\u00f6glichkeit, einen nat\u00fcrlichen circadianen Rhythmus beizubehalten<\/p>\n<h4>Zeitlich abgestimmte Freisetzung (chronobiologisch korrekt kombiniertes Melatonin oder pulsatiles Melatonin):<\/h4>\n<p>Eine zeitgesteuerte Freisetzung von Melatonin ist eine Erg\u00e4nzung, die so formuliert ist, dass sie das Hormon genau in jenen Mengen freigegeben, die gesunde, nat\u00fcrliche Melatoninspiegel imitieren. Es wird schrittweise so freigesetzt, dass das Melatoninniveau rasch ansteigt, nachdem die Erg\u00e4nzung eingenommen wurde und dann f\u00fcr mehrere Stunden auf einem hohen Plateau bleibt. Die Werte fallen dann zum Morgen hin schnell wieder ab, um ein Aufwachen zu erm\u00f6glichen. Dadurch werden gesunde, normale circadiane Rhythmus-Zyklen nachgeahmt, die mit einem erholsamen Schlaf assoziiert werden.<\/p>\n<p>Die Forschung auf dem Gebiet der Chronobiologie hat gezeigt, dass die Aufrechterhaltung der Melatonin-Zyklen nicht nur f\u00fcr einen erholsamen Schlaf wichtig ist, sondern auch f\u00fcr die allgemeine Gesundheit. Aus diesem Grund empfiehlt eine wachsende Anzahl von Gesundheitsexperten die zeitlich abgestimmte Freisetzung von Melatonin als ideale Erg\u00e4nzung. Diese Art der Erg\u00e4nzung steht viel mehr im Zusammenhang mit dem nat\u00fcrlichen Melatonin in einem gesunden Gehirn. Die Sicherstellung eines gesunden circadianen Rhythmus ist wichtig f\u00fcr die Gesundheit, daher ist eine zeitlich abgestimmte Melatonin-Erg\u00e4nzung in der Regel die beste Option.<\/p>\n<p>Bei circadianen Rhythmusst\u00f6rungen wie Jetlag, Schichtarbeit oder dem r\u00fcckverlagerten Schlafphasen-Syndrom wird gen\u00fcgend Melatonin produziert, jedoch zur falschen Zeit. Daher ist der Einsatz einer sowohl zeitlich abgepassten Einnahme von Melatonin wie auch schnell freisetzendes Melatonin eine M\u00f6glichkeit, den nat\u00fcrlichen circadianen Rhythmus auf den gew\u00fcnschten Nachtrhythmus wieder einzustellen. Diese Form der Therapie wird auch Chronotherapie genannt, da sie nicht das Melatonin ersetzt, sondern die endogene Freisetzung neu reguliert.<\/p>\n<p>Ist ein mehr oder weniger ausgepr\u00e4gtes Melatonindefizit Ursache f\u00fcr die Schlafst\u00f6rungen, muss Melatonin ersetzt werden, z.B. mit Hilfe einer Hormonersatztherapie. Dazu muss eine chronobiologisch optimierte galenische Formulierung eingesetzt, die Melatonin f\u00fcr sechs Stunden freisetzt. In diesem Fall sollte die oben beschriebene pulsatile Form verwendet werden.[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][\/vc_tta_section][\/vc_tta_accordion][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row full_width=&#8220;stretch_row&#8220; el_class=&#8220;banner-top&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1480490891248{background-image: url(https:\/\/www.chronobiology.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/melatonin_indications_banner.jpg?id=11694) !important;}&#8220;][vc_column][vc_custom_heading source=&#8220;post_title&#8220; font_container=&#8220;tag:h1|text_align:center&#8220; use_theme_fonts=&#8220;yes&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row el_class=&#8220;melatoninfacts2&#8243;][vc_column width=&#8220;3\/4&#8243;][vc_column_text] Indikationen Neue Forschungen im Bereich der circadianen Biologie belegen, dass ein gesunder circadianer Rhythmus und insbesondere ein gesunder Melatoninspiegel eine Vielzahl von positiven Auswirkungen auf die Gesundheit haben. 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